Startseite
  Über...
  Archiv
  Snooker
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

Webnews



http://myblog.de/bettinchen-das-bienchen

Gratis bloggen bei
myblog.de





What an awful mess!

Großartigerweise habe ich heute seit längerem mal wieder Zeit gefunden, etwas zu schreiben. Schüler neigen im Allgemeinen dazu, für alles die Ausrede, man habe ja so wenig Zeit, zu benutzen. Bei vielen ist dies auch nichts weiter als eine strapazierte Ausrede. Ebenso war es bei mir bis vor kurzem. Ich habe in der Vergangenheit immer viel gelesen. Einmal habe ich mich selbst gefragt, warum ich nicht einmal mehr auf 10 gelesene Bücher im ganzen Jahr komme. Promt die Ausrede: In der 12. Klasse hat man eben viel zu tun, jeden Nachmittag erst um 16.45 Uhr zu Hause, da bleibt nicht mehr viel Zeit. Mein zweiter Gedanke war dann oftmals: Ist eigentlich nicht richtig. Du hast ja auch Zeit für den Fernseher, den Computer und zum Ausschlafen... Aber diese Wahrheit wollte ich schnellst möglich vergessen.

Heute fragte mich meine Mutter, wann ich denn gedenke das Badezimmer sauber zu machen. Ich darauf: Keine Zeit. Und tatsächlich: Keine Lüge. In der vorweihnachtlichen Zeit dieses Jahres bin ich wirklich 7fach belastet:

1. Schule + Hausaufgaben (der Standartaspekt für alle, die sich herausreden)

2. Musikschule (wenngleich nur einmal in der Woche)

3. Verein (was für ein Verein sei dahingestellt, ich geniere mich ein bisschen deswegen. Dieser Verein raubt mir jeden Montagnachmittag und jeden zweiten Samstag, sowie je nachdem ein oder zwei Abende die Woche)

4. Fahrschule (wohl die verhassteste Beschäftigung; etwa zwei Mal die Woche - und kein Ende in Sicht)

5. Krippenspielproben (da man sich nicht durchringen konnte, zeitig anzufangen, sitze ich im November und Dezember jeden Mittwochabend und manchmal auch Samstags im Kreise von Maria, Joseph und den Hirten)

6. Kinderkirchentag (diese Aktion steigt einmal im Monat, muss aber auch sorgfältigst geplant werden, meist an Montagabenden, der Kinderkirchentag selbst am Samstag)

7. und als ob das alles noch nicht ausreicht... Arbeit im Theater (dieser Job beraubt mich auch noch der restlichen freien Minuten am Wochenende. So kommt es dann dazu, dass ich mich auf den Montag freue, da in der Schulwoche weniger Stress herrscht, ich kann dann mehr schlafen als am Wochenende, habe geregelte Mahlzeiten und Zeit für meine Hausaufgaben)

So sieht es aus. Auch heute freue ich mich schon auf die kommende Schulwoche und bin froh, dass das Wochenende so gut wie verstrichen ist. Was für eine absurd verkehrte Welt...

4.11.07 18:25


Because I had a bad day

Ein Update bezüglich meiner Fahrschulaktivität: Ich würde am liebsten nicht mehr hingehen. Was gestern noch geklappt hat (zugegeben, viel war es nicht), ging heute auch daneben. Alles ging heute daneben. Um mich nicht vollkommen zu demotivieren, meinte mein Fahrlehrer am Ende der Stunde: "Naja, die Lenkung war heute schon besser, die geht schon, aber..." und dann faselte ich etwas um ihn nicht in die unangenehme Lage zu bringen, minutenlang von meinen Fehlern sprechen zu müssen. Eine gute Freundin meinte heute morgen noch zu mir: "Du wirst sehen, wenn du einen schlechten Tag hast, fährst du auch schlecht." Da dachte ich dann: Ich habe keinen schlechten Tag. Normalerweise habe ich auch oft ein ziemlich sonniges Gemüt. Der Tag war auch gar nicht mal ein so unausstehlocher bis zur Fahrschule. Ich mache den Erfolg eines Tages oft von meinen Noten abhängig, weil ich das betreffend ziemlich ehrgeizig bin. Nun habe ich heute 15 Punkte in Mathe, 11 in Geschichte und 12 und 13 in Biologie bekommen (quantitativ eine irre Ausbeute und wie ich finde auch qualitativ). Daher konnte mein (nahezuer) Totalausfall im also nicht kommen. Nach elendig langem Grübeln bin ich zu der Erklärung gekommen, dass das Ganze wohl tiefenpsychologisch bedingt sein muss. Unbewusst muss ich innerlich also schon bei meiner 1 in Mathe schlecht gelaunt gewesen sein. Ales ganz egal, wenn ich nur nicht wieder so drauf sein werde, wie ich heute war...
10.10.07 19:39


It has to go!

Heute war der Tag meiner ersten Fahrstunde. Früh am Tag wurde ich noch gefragt: Und, aufgeregt? Nö. Naja und dann saß ich drin in meinem quasi zweiten zu Hause für die nächste Zeit. Wie lief es? Mein Fahrlehrer (durchaus ein reizender Mensch mit viel Geduld) meinte: War ja schon mal ganz ordentlich. Hätte auch mehr des Lobes sein können, zumal ich nach zugegeben anfänglichen Problemen sogar auf den Straßenverkehr losgelassen wurde. Ich fuhr quer durch die Stadt um dann noch in eine Parklücke rückwärts einzuparken, die sogar für einen Smart recht klein gewesen wäre, zwar nicht ganz ohne Hilfe, aber das zählt nicht bei der ersten Fahrstunde.

Resümierend ist zu sagen, dass mir das Autofahren an sich nicht recht passt. Es macht mir keinen Spaß, nach 8 anstrengenden Schulstunden auch noch weitere 1 1/2 Stunden die Konzentration zu wahren. Egal, was muss, das muss und das muss. Dienstag geht es weiter. Mal sehen.

4.10.07 18:01


I'll be back

Lange ist es her, dass ich meinen letzten Eintrag verfasst habe, was sicherlich damit zu erklären ist, dass ich die vergangene Woche in London verbrachte und als ich wieder kam von einer Flut an Hausaufgaben und Hausarbeiten überrascht wurde. Nun fand ich heute mal eine ruhige Stunde, um alle meine Eindrücke zu schildern.

Für gewöhnlich wird man nach einer Reise von den verschiedensten Menschen gefragt: Und, wie war's? Die erste, die mich fragte, war meine Mutter. Ihr erzählte ich in einer einstündigen Wortflut all das, was mir noch einfiel. Der zweite, der mich fragte, war mein Vater. Dem erzählte ich dann schon nicht mehr ganz so viel, da mein Redefluss etwas erlahmt war. Dann kam ich am Montag in die Schule und alle anderen fragten mich undzwar nicht im Kollektiv, sondern jeder seperat. Man beschränkte sich dann darauf, zu sagen `War gut`, denn zu mehr war man nicht mehr in der Lage. Jetzt haben sich die Wellen des Interesses wieder ein bisschen geglättet und es ist etwas Ruhe eingekehrt. So erholt, wie man von nunmehr drei Tagen Schule nur sein kann, starte ich jetzt meine Berichterstattung.

48 Schüler fuhren mit dem Bus am Sonntag Nachmittag los Richtung Frankreich. Und schon die Busfahrt ist eine besondere Erwähnung wert. Es waren zu wenig Sitzplätze vorhanden. Eigentlich hätten wir so gar nicht losfahren dürfen, taten es dann aber doch. Ich bildete mir ein, eine gewisse Erfahrung mit längeren Busfahrten zu haben (2xBarcelona, 1xSchweden, unzählige Male Tschechien und Polen) und trug in waiser Voraussicht drei Pullover, denn eigentlicvh waren die Nächte in Bussen immer kalt. Diese war es nicht. Wir schwitzen und konnten kaum atmen wegen der schlechten Luft. Die ersten männlichen Reisenden zogen sich so weit aus, wie es ihre Scham erlaubte und in den Pausen stürzten wir hinaus auf den Bordstein an die frische Luft. Aber trotz alledem kamen wir an. Wir konnten erst am Abend in unsere Gastfamilien und besuchten vorher noch das Royal Observatory in Greenwich und hatten vier Stunden in der Nähe der Tower Bridge zur freien Gestaltung. Keiner von uns hatte einen Stadtplan im Handgepäck und so irrten wir umher, erst auf der Suche nach einer U-Bahn-Station, dann nach einem Starbucks und schließlich landeten wir auf einem Dampfer und machten eine Themsfahrt. Es gab sogar einen englischsprechenden Guide, dessen Witze wir ununterbrochen verpassten. Dieser Tag lief irgendwie suboptimal, da wir viel Zeit mit suchen vertan hatten, dennoch waren wir aufgrund der totalen Übermüdung (keiner hatte auch nur eine Minute geschlafen) schräg lustig drauf. Geschafft waren wir froh, endlich von unserer Gastmutti aufgesammelt zu werden (wir sind in diesem Falle meine Freundin Vicky und ich). Wie sich erst kurz vor der Abfahrt herausstellte, handelte es sich um die Familie Uffindale, bei der wir unsere Nächte verbrachten.

Dienstag waren alle etwas ausgeschlafener, im Besitz einer Stadtkarte und froh, erst einmal im Bus sitzen bleiben zu dürfen und sich von einer eigentlich nahezu perfekt deutsch sprechenden Fremdenführerin auf englisch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons erklären zu lassen. Gleich am Dienstag Nachmittag (das Wetter war ein Traum: blauer Himmel, vereinzelt Wölkchen, Temperaturen für Tshirts) erfüllte ich mir den einzigen Wunsch, den ich bezüglich dieser Reise hatte: Eine Runde London Eye (größes Riesenrad in Europa? auf der Welt?). Vicky wollte nicht und verschwand. Einem gelang es, die sonst 15 Pfund kostenden Tickets für 6 Pfund zu bekommen (sind ja schließlich auch 9&euro und glücklich mit diesem Schwarzhandel ging es in die Luft. Einen besseren Tag hätten wir in einem Jahr nicht erwischen können. Das Wasser der Themse funkelte im Sonnenlicht. Man hatte atemberaubenden Fernblick und die Kabinen waren angenehm klimatisiert. Es war ein Traum. Am Abend zurück bei den Gastfamilien schaute ich zusammen mit meinem fußballverrückten Gastpapi das Champions League-Spiel Chelsea-Rosenborg (ich bin riesiger Chelsea-Fan) und schlief dann unfassbar glücklich ein. Am nächsten Morgen bekam ich meinen Tee in einer Chelsea-Tasse. Ich habe mich kaum noch einkriegen können vor entzücken. Ich hatte nun also einen ziemlich guten Draht zu MR. Uffindale.

Mittwoch stand ganz im Zeichen des Shoppings. Oxford Street rauf und runter, zusammen mit Vicky. Ich wollte nur in einen Laden um mir Vans-Schuhe zu kaufen. Ich, eigentlich nicht so der "Shopper", brsuchte doch eine Stunde um mich entscheiden zu können. Danach folgte die Rache meiner Feundin. Nahezu jeder Klamottenladen, sei er noch so altweibisch oder exklusiv, musste betreten werden. Mir war alles egal. Ich hatte nur zu tun, meinen Rücken nicht durchbrechen zu lassen. Hätte ich doch nur diese Rückengymnastik gemacht, die mir verschrieben worden war! Außerdem hatte ich meine erste Tube-Erfahrung. Die Bakerlooo Line bin ich von Embankment bis Oxford Circus und wieder zurück gefahren. Und ich liebe es. Am besten haben mir diese Ticketautomaten gefallen. Man kann dazu nicht mehr sagen. Sie sind einfach spitze!

Donnerstag besuchten wir dann das Hard Rock Cafe und schrieben in Covent Garden unsere Postkarten. Natürlich stand der Tag schon ziemlich im Zeichen des Aufbruchs. Früh wollten wir noch schnell ein Foto von den Uffindales machen und ich bin immernoch untröstlich, dass gerade an diesem Morgen mein geliebter Gastvater nicht aufzufinden war. Ich habe also kein Bild von ihm. Schmerzlich. Nach schon beschriebenen Erlebnissen fuhren wir mit der Docklands Light Railway nach Greenwich, wo unser Bus uns einsammelte und trotz Polizeikotrolle kurz vor Ende der Reise sicher nach Hause brachte.

Punkt 12.00 Uhr freitags standen wir mit Sack und Pack vor der Schule und warteten auf unseren Abholservice.

Einmal mehr ist mir klar geworden, was ich an dieser Stadt so liebe. Es ist einfach der Fakt, dass London nicht wirkt wie eine touristenüberlaufene Metropole (wie ich mir beispielsweise Rom vorstelle). London erscheint mir eher wie eine große Stadt mit Londonern. Und ich mag all die kleinen Eigentümlichkeiten dort: Ein kleiner, kreisrunder umzäunter Park mitten im großen Trubel; Leute, die dir Tageszeitungen in die Hand drücken und sich, obwohl du nichts dafür bezahlst noch bedanken; Quentin Tarantino in einem Musikladen und natürlich der eigenwillige Verkehr, bei dem man sich immer wieder fragen muss: Sind sie alle nun Freunde oder Feinde?

Fest stehen zwei Sachen: Es war eine großartige Reise, und: Ich komme wieder!

26.9.07 20:14


Don't look back in anger

Gerade habe ich einen irre langen Blogeintrag schreiben wollen. Nach zweimaligem Korrekturlesen klickte ich auf die Taste "Bloggen" und nichts passierte. Der Blog war komplett gelöscht. Ich muss sagen, dass ich kein technisches Genie bin, somit weiß ich nicht, woran es lag, aber es wurmt schon ein bisschen, wenn man gerade eine hlbe Stunde in die Tasten gehauen hat und alles hin ist.

Worum ging es in meinem Blogeintrag? Nun, ich fahre nach London, heute noch. Ist eine Kursfahrt. Natürlich bin ich aufgeregt und ich freue mich schon lange, lange Zeit darauf, aber diese Euphorie merkt man mir bei diesem Eintrag nicht an. Es ist ja auch zermürbend, alles noch einmal zu schreiben, daher lasse ich es. Die Leser dieses Eintrags sollen nur wissen, dass es eine große Sache für mich ist, in diese wundervolle Stadt zu reisen.

Man hätte hier noch viel mehr lesen können. Aber ich habe keine Lust und langsam auch keine Zeit mehr, alles noch mal zu schreiben. Wenn nur diese verdammte Technik funktioniert hätte...!

16.9.07 11:27


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung