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What an awful mess!

Großartigerweise habe ich heute seit längerem mal wieder Zeit gefunden, etwas zu schreiben. Schüler neigen im Allgemeinen dazu, für alles die Ausrede, man habe ja so wenig Zeit, zu benutzen. Bei vielen ist dies auch nichts weiter als eine strapazierte Ausrede. Ebenso war es bei mir bis vor kurzem. Ich habe in der Vergangenheit immer viel gelesen. Einmal habe ich mich selbst gefragt, warum ich nicht einmal mehr auf 10 gelesene Bücher im ganzen Jahr komme. Promt die Ausrede: In der 12. Klasse hat man eben viel zu tun, jeden Nachmittag erst um 16.45 Uhr zu Hause, da bleibt nicht mehr viel Zeit. Mein zweiter Gedanke war dann oftmals: Ist eigentlich nicht richtig. Du hast ja auch Zeit für den Fernseher, den Computer und zum Ausschlafen... Aber diese Wahrheit wollte ich schnellst möglich vergessen.

Heute fragte mich meine Mutter, wann ich denn gedenke das Badezimmer sauber zu machen. Ich darauf: Keine Zeit. Und tatsächlich: Keine Lüge. In der vorweihnachtlichen Zeit dieses Jahres bin ich wirklich 7fach belastet:

1. Schule + Hausaufgaben (der Standartaspekt für alle, die sich herausreden)

2. Musikschule (wenngleich nur einmal in der Woche)

3. Verein (was für ein Verein sei dahingestellt, ich geniere mich ein bisschen deswegen. Dieser Verein raubt mir jeden Montagnachmittag und jeden zweiten Samstag, sowie je nachdem ein oder zwei Abende die Woche)

4. Fahrschule (wohl die verhassteste Beschäftigung; etwa zwei Mal die Woche - und kein Ende in Sicht)

5. Krippenspielproben (da man sich nicht durchringen konnte, zeitig anzufangen, sitze ich im November und Dezember jeden Mittwochabend und manchmal auch Samstags im Kreise von Maria, Joseph und den Hirten)

6. Kinderkirchentag (diese Aktion steigt einmal im Monat, muss aber auch sorgfältigst geplant werden, meist an Montagabenden, der Kinderkirchentag selbst am Samstag)

7. und als ob das alles noch nicht ausreicht... Arbeit im Theater (dieser Job beraubt mich auch noch der restlichen freien Minuten am Wochenende. So kommt es dann dazu, dass ich mich auf den Montag freue, da in der Schulwoche weniger Stress herrscht, ich kann dann mehr schlafen als am Wochenende, habe geregelte Mahlzeiten und Zeit für meine Hausaufgaben)

So sieht es aus. Auch heute freue ich mich schon auf die kommende Schulwoche und bin froh, dass das Wochenende so gut wie verstrichen ist. Was für eine absurd verkehrte Welt...

4.11.07 18:25





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