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Halfway done

Ich habe eine gute Neuigkeit zu berichten: Ich habe meine theoretische Fahrprüfung bestanden! Aber von vorn.

Am vergangenen Freitag, also am 24.08. musste ich ein letztes Mal zu der oft ziemlich unentspannten und doch trotzdem faden Theoriestunde in die Fahrschule. Dann war ich am Dienstag zum Üben noch einmal da. Die drei Bögen, die ich gemacht habe, waren ziemlich durchwachsen mit 2, 9, und 6 Fehlerpunkten - aber alle bestand ich. Selbst im Nachhinein von mir überrascht meldete ich mich leichtsinnigerweise zur Prüfung für den heutigen Donnerstag an. Dienstag war ich erst um 20:30 Uhr zu Hause und totmüde. Ich fing also erst am Mittwoch mit meinen Vorbereitungen an. Von den 60 Übungsbögen bearbeitete ich die Hälfte, von der ich wiederum die Hälfte bestanden hätte. So waren wir bei einem Viertel. Nach 30 dieser Bögen war meine Konzentration am gestrigen Abend auf dem Tiefpunkt und so ging ich schlafen. Heute morgen wurde mir der Ernst der Lage bewusst. Ich ließ die von mir noch nicht bearbeitete Hälfte der Bögen zu Hause und fuhr mit dem Rest zur Schule. Jede freie Minute nutze ich, um die gemachten Fehler zu korrigieren. Und auch jede Minute, die eigentlich nicht frei war. So saß ich dann in Deutsch vor dem ein oder anderen Bogen, ging auf der Toilette noch einmal sämtliche einzuhaltenden Abstände vor und hinter Verkehrszeichen, Ampeln und Bahnübergängen duch und setzte mich dann in Erwartung der Dinge die da kommen sollten in den Bus zum anderen Ende der Stadt. Nachdem ich mich trotz idiotensicherem Straßenplan um etwa 3 Kilometer verlaufen hatte, kam ich an. Bekannte Gesichter. Genau das, was ich nicht wollte. Der Druck stieg. Im Vorraus sagte ich zu meinem Vater "Wer bei der Theorie durchfällt, ist selbst schuld!" Eigentlich sagte ich es noch drastischer, aber egal.

Lange musste ich warten, bis ein Platz für mich frei war. Es waren viele Prüflinge an diesem Tag. Hochkonzentriert versuchte ich mich an meinem Bogen. Er war nicht außerordentlich schwierig, aber auch kein Alleingang. Mir begegneten einige der Fragen, von denen man genau weiß, dass man sie schon zehn Mal gelesen hatte, aber auch zehn Mal raten musste und dann vielleicht drei Mal richtig lag.

Am Ende hatte ich eine Frage falsch. Wie wirkt sich Haschisch-Konsum aus? Ich bin davon ausgegangen, dass sich die Blendempfindlichkeit verringert, obwohl das bei genauerem Betrachten ziemlich sinnlos ist. Aber eine Frage...was macht schon eine Frage?

So landete ich überglücklich zu Hause vor dem Computer. Ich weiß, dass ich erst überglücklich sein sollte, wenn ich den Führerschein in der Hand halte, aber immerhin ist die ungeliebte Fahrschule jetzt halberwegs erledigt.

30.8.07 19:02
 


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